Tag 5 – JA zur Einsamkeit | 30 Tage JA

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JA zur Einsamkeit

 

Einsamkeit kann sich sehr bitter und nagend anfühlen. Und das soll durch ein JA besser werden?

Bedeutet Alleinsein Einsamkeit?

Am meisten wird Einsamkeit mit dem Alleinsein verbunden. Allein, nirgends zugehörig, einsam.

Ich sehe das ganz anders. In meinem Leben habe ich auch andere Zustände erlebt:

Allein, aber nicht einsam.

In einer Beziehung oder unter Menschen und dennoch tief einsam.

Daher hat für mich die Einsamkeit nicht ihre Wurzel im Alleinsein.

Einsamkeit bedeutet: Ich bin nicht verbunden mit mir selbst

Wer sich einsam fühlt, erlebt eine innere Leere. Wir glauben gerne, dass sich diese Leere sofort verflüchtigt, wenn wir nur einen Partner hätten oder gute Freunde oder eine warmherzige Familie. Oder Erfolg im Beruf hätten oder berühmt wären.

Dabei vergessen wir, dass die wichtigste Beziehung zuerst einmal die Beziehung zu uns selbst ist.

Kein anderer Mensch wird dauerhaft dieses Loch füllen und damit diese Leere beseitigen. Kurzfristig kann es sich gut anfühlen: Kontakt mit anderen Menschen haben, beschäftigt sein – alles, nur nicht dieses Nichts!

Aber genau das unterscheidet die Einsamkeit vom erfüllten Alleinsein.

Im Moment zwar alleine sein, aber zutiefst mit mir selbst verbunden.

Einsamkeit trennt uns von anderen Menschen

Wie das? Genau diese Verbindung ist es doch, die sich jeder Einsame ersehnt?

Einsamkeit macht uns bedürftig. Wir wollen unbedingt zu diesem einen Menschen oder dieser Gruppe dazugehören. Denn dann wird es uns besser gehen.

Was glauben Sie, wie diese Bedürftigkeit auf andere wirkt? Wie reagieren Sie, wenn Sie wahrnehmen, dass eine andere Person unbedingt in Kontakt mit Ihnen kommen will – aber nicht aus ehrlichem Interesse an Ihnen, sondern weil Sie seine Einsamkeit wegmachen sollen?

Die Verbindung mit sich selbst aufbauen

Auch hier steht wieder an erster Stelle das JA: JA, ich fühle mich sehr einsam. JA, das fühlt sich überhaupt nicht gut an.

Und dann braucht es die Verbindung zu mir selbst. Das ist der Weg nach innen.

Wo stehe ich da?
Wie gut fühle ich mich mit mir selbst verbunden? Oder bin ich mir eher fremd?
Ist es seltsam, mich ganz in Ruhe im Spiegel anzusehen, mir in die Augen zu schauen? Kann ich das aushalten?

Bin ich mir selbst ein guter Kamerad? Lobe und ermutige ich mich? Oder ist die lauteste Stimme mein innerer Kritiker, den ich vor allem, wenn ich alleine bin, ganz lautstark höre?

Wenn der innere Kritiker für Sie ein Thema ist, habe ich Ihnen dazu unten eine Buchempfehlung angefügt.

Meditation – Der Königsweg zum Selbst

Für mich ist Meditation der Weg schlechthin, um mit mir selbst in einen guten Kontakt zu kommen. Ich habe nun über viele Jahre ganz unterschiedliche Methoden ausprobiert, mich tiefer darauf eingelassen und viel gelernt über mich und die Welt.

Dabei begleitet mich nun seit 7 Jahren mein Lehrer Dr. habil. Paulus-Thomas Weber mit seinem Institut indigofeuer.de

Ich möchte hier in diesem JA-Impuls nicht viele Worte zur Meditation machen. Stattdessen lege ich Ihnen einen Besuch auf der Webseite von IndigoFeuer sehr ans Herz.

IndigoFeuer Institut

Und hier noch meine Buchempfehlung zur Arbeit mit dem inneren Kritiker:

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Marion Wandke-Portrait-2

Wie geht es Ihnen mit dem Thema Einsamkeit? Ich freue mich über Ihr Feedback!

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