MyMap – So kommen Sie souverän ans (Lebens-) Ziel! | Eine Einführung in die »Landkarte des Gelingens«

 

.

Wo geht der Weg lang?

 

Jeder hat im Leben Träume oder ganz konkrete Ziele, die er erreichen möchte. Berufliche und private. Nur, wie kann das gelingen?

Manchmal laufen wir in der ersten Begeisterung erst einmal einfach los. Je größer das Vorhaben ist, desto schneller kommt dann der Moment, wo wir verwirrt stehen bleiben und nicht mehr richtig wissen, wo der richtige Weg lang geht.

Wie würden wir denn vorgehen, wenn wir eine große Wanderung über mehrere Tage oder gar Wochen planen?

Als allererstes würden wir uns gutes Kartenmaterial besorgen und genau festlegen: Wo starten wir und wo soll es genau hingehen. Wenn wir das erst einmal wissen, kann die nähere Planung beginnen.

Große Vorhaben und Lebensziele erreichen wir genau so. Wir brauchen gutes Kartenmaterial, an dem wir uns auf der Reise orientieren können und damit immer in der Lage sind, unseren Kompass neu zu justieren.

Über die Jahre hat sich in der Arbeit an meinen eigenen Projekten und mit meinen Coachingklienten eine Karte herauskristallisiert, mit der die Umsetzung gut gelingen kann.

MyMap – Die Landkarte des Gelingens

MyMap-Landkarte des Gelingens
MyMap-Landkarte des Gelingens

MyMap setzt ganz unten an der Basis an: Auf der Ebene der Bedürfnisse und der Werte. Egal, ob berufliches oder privates Vorhaben, ganz praktisches Projekt oder Lebenstraum – diese beiden Basisebenen sind für eine erfolgreiche Umsetzung entscheidend. Insbesondere dann, wenn die Realisierung einen längeren Zeitraum beansprucht, wo Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen gefordert sind.

Mission und Vision geben den ‚großen‘ Vorhaben Rahmen und Orientierung, während sich der Bereich Ziele/Meilensteine/Methoden mit den ganz praktischen Fragen der Umsetzung beschäftigt.

Holen Sie sich hier Ihre persönlichen MyMap – Arbeitsblätter gratis:

Wie ist MyMap aufgebaut?

Basisebene 1 – Die Bedürfnisse – Was brauche ich?

Das ist eine Ecke, die bei der Frage nach einer erfolgreichen Umsetzung oft nicht beleuchtet wird, die aber für das Gelingen eine entscheidende Rolle spielt.

Hier geht es um meine zutiefst persönlichen Bedürfnisse.

Was brauche ich, damit ich mich sicher und wohl fühlen kann? Damit ich mutig, zuversichtlich und motiviert an meine Aufgaben herangehen kann? Damit ich mich darauf fokussieren kann, was für mein Vorhaben gerade erforderlich ist?

Modelle zum Thema Bedürfnisse gibt es viele. Ich arbeite nach wie vor gerne mit einem der älteren Modelle, der Maslowschen Bedürfnispyramide.

Die Maslowsche Bedürfnispyramide
Die Maslowsche Bedürfnispyramide

Was ist die Bedeutung für das Gelingen?

Sind grundlegende körperliche oder Sicherheitsbedürfnisse (Schicht 1 und 2) nicht erfüllt, wird es sehr schwer sein, einen positiven Fokus auf die Umsetzung eines Vorhabens zu legen.

Haben wir ein Defizit bei den sozialen Bedürfnissen (Schicht 2 und 3) besteht die Gefahr, dass wir diesen Mangel (unbewusst) in die Umsetzung ‚hineinmengen‘. Wir können dadurch den klaren Blick auf das, was zu tun ist, verlieren und andere Motive, wie z.B. Anerkennung, in den Vordergrund stellen. Es spricht natürlich nichts gegen Anerkennung, aber möglicherweise wäre gerade ein Schritt für den Erfolg entscheidend, der eher kritisch gesehen werden könnte. Und den ich dann nicht gehe, weil mein Bedürfnis nach Anerkennung im Vordergrund steht.

Die beiden oberen Schichten der Pyramide zeigen uns Bedürfnisse auf, die über eine rein materielle Zielerreichung hinausgehen. Gerade bei der Umsetzung von Lebenszielen liegt hier eine besondere Bedeutung, die dem Vorhaben Reife und Tiefe verleiht.

Basisebene 1 – Bedürfnisse – Was brauche ich?

In Ebene 1 schaffe ich Klarheit über meine Bedürfnisse und erkenne, wie sie meinen Umsetzungserfolg beeinflussen können.

Ich nehme wahr, wo ein Mangel herrscht und finde Wege, wie ich damit umgehe.

Basisebene 2 – Die Werte – Wofür stehe ich?

Werte gehen – im Gegensatz zu den Bedürfnissen – über das Persönliche hinaus.

Werte sind eine tiefe Überzeugung, die wir im Umgang mit anderen und in unserem Handeln in der Welt für unverzichtbar halten.

Sprachlich sind Bedürfnisse und Werte nicht immer klar zu unterscheiden.
Freiheit als Bedürfnis beschreibt mein Verlangen, dass andere meine Grenzen respektieren und ich selbstbestimmt leben kann.
Freiheit als Wert ist meine innere Überzeugung, dass alle Menschen ein selbstbestimmtes Leben haben sollten.

Was ist die Bedeutung für das Gelingen?

Wertekonflikte sind kaum lösbar, vor allem wenn es sich um meine primären Werte handelt. Sollte also durch mein verwirklichtes Ziel oder auf dem Weg dahin eine Kollision mit meinen Werten drohen, löst das einen starken inneren Konflikt aus, der die Umsetzung erschwert oder unmöglich macht.

Eine Möglichkeit, um mit einem Wertekonflikt zu arbeiten, ist die „love it – leave it – change it“-Strategie.

Love it: Gibt es eine Möglichkeit, mich mit dem Sachverhalt auf eine gute Weise zu arrangieren und meinen Frieden damit zu machen?

Change it: Kann ich das Ziel oder den Weg so verändern, dass wieder eine Übereinstimmung mit meinen Werten besteht?

Leave it: Falls weder das eine noch das andere möglich ist, bleibt am Ende nur noch der Ausstieg.

Basisebene 2 – Werte – Wofür stehe ich?

In Ebene 2 schaffe ich Klarheit über meine Werte und erkenne, ob im Ziel meines Vorhabens oder auf dem Weg der Umsetzung ein Wertekonflikt droht.

Bevor eine erfolgreiche Umsetzung möglich ist, muss ich zuerst diesen lösen.

Die Mission, Aufgabe – Wofür gehe ich?

Auf dieser Ebene geht es um den Lebenssinn. Hier frage ich mich:

Was ist mir wirklich wichtig?
Was will ich in die Welt bringen?
Was ist mir wichtig, mit meinem Tun zu bewegen?
Welches Geschenk habe ich für die Welt?

Man könnte auch sagen:

Die Mission sind meine Werte in Aktion. Die Mission ist mein WARUM.

Durch aktiv gelebte Werte im Sinne einer Aufgabe entsteht eine starke Umsetzungsenergie.

Eine innere Motivation, die uns auch in schwierigen Zeiten durchhalten lässt.

Die Hindernisse überwindet und uns auch in scheinbar auswegloser Lage nicht aufgeben lässt. Wir finden neue Wege, neue Verbündete, neue kreative Lösungsideen.

Kann ich ein Vorhaben auch umsetzen, wenn ich keine Idee von meiner Mission habe? Oder das Projekt einfach etwas ganz Praktisches oder etwas geschäftlich Beauftragtes ist?
Selbstverständlich geht das. Im Alltagsleben gibt es viele Aufgaben, die wir gut alleine mit Wille und Disziplin umsetzen können.

Für die ‚großen‘ Räder braucht es mehr. Für Vorhaben, die sehr wichtig für uns sind, die große Auswirkungen auf unser Leben haben werden, die uns auch vielleicht auch in unserer Persönlichkeit stark fordern und herausfordern.

Da sind Willenskraft und Disziplin nicht ausreichend. Da braucht es ein starkes WARUM, das uns in den stürmischen Zeiten trägt.

Die Mission, Aufgabe – Wofür gehe ich?

Hier kläre ich mein konkretes WARUM im Leben. Was gibt meinem Tun einen Sinn?

Wie steht meine Mission mit dem Vorhaben in Beziehung? Kann ich mein Vorhaben alleine mit Wille und Disziplin umsetzten? Oder an welcher Stelle brauche ich den Rückenwind meines WARUM?

Die Vision – Das große Bild – Wer will ich sein? Wie will ich leben?

Die Vision ist unser ‚Big Picture‘ und steht über allem, besser gesagt, es bettet alle anderen Bereich ein.

Die Vision ist unser Bild eines gelungenen Lebens. Das Leuchtfeuer, auf den wir immer wieder die Flotte unserer kleineren und größeren Ziele und Projekte hin ausrichten.

Wie Hermann Scherer es so schön auf den Punkt bringt:

Eine Vision ist ein Luftschloss mit Handlungsauftrag

Die Vision wird gerne mit Zielen verwechselt.

Ich will einen bestimmten roten Sportwagen fahren? Das ist ein ganz konkretes Ziel. Da stecken Bedürfnisse und Werte dahinter und ich kann einen detaillierten Umsetzungsplan aufstellen und verfolgen.
Der Sportwagen steht jetzt in meiner Garage?
Ja – Ziel erreicht.
Nein – Dranbleiben oder Planänderung?

Die Vision ist dagegen ein Ideal, an dem ich mich immer messe, reibe und orientiere. Sie ist das Bild eines guten und gelungenen Lebens, einer reiferen Version von mir selbst.

Aber eben auch mehr als nur ein schöner Traum – mein Luftschloss mit Handlungsauftrag.

Das klingt alles sehr wolkig? Zum Glück gibt es auch für diesen Bereich viele hilfreiche Methoden, um die Vision ‚dingfest‘ zu machen. Sie in Worte und Bilder zu fassen, die mir dann als Leitstern dienen können.

Vision – Das große Bild – Wer will ich sein? Wie will ich leben?

Hier bekomme ich Klarheit über meine Träume und fasse sie in greifbare Worte und Bilder.

Bei meinem Vorhaben prüfe ich: Liegt das konkrete Ziel in Richtung meiner Vision? Unterstützt es deren Umsetzung oder ist es eher neutral? Oder entsteht dadurch ein Konflikt, den es zu lösen gilt?

Der Weg zum Ziel – Ziele/Meilensteine/Methoden  – Wie mache ich es?

Hier setzen die klassischen Managementtools und –methoden an. Wie genau komme ich gut von A nach B?

Das konkrete Ziel definieren.
Wo genau will ich hin? Welcher Zustand soll am Ende erreicht sein? Woran kann ich erkennen, dass ich das Ziel erreicht habe? Was genau soll umgesetzt sein und was gehört nicht dazu?

Welche Mittel brauche ich, welche stehen mir zur Verfügung?
Meine eigene und fremde Kapazität, Geld, Sachmittel usw.

Wer ist alles beteiligt und betroffen?
Kann ich alles aus eigener Kraft entscheiden und erreichen? Bin ich auf fremde Unterstützung angewiesen? Von wem genau? Welchen Einfluss haben andere? Mit wem muss ich mich frühzeitig vernetzen, abstimmen, organisieren?

Wie sieht mein Plan aus?
Wann geht es wo los? Wie sind meine Zwischenziele, meine Meilensteine? Welche Schritte mache ich nacheinander? Welche Mittel brauche ich dazu? Muss ich Mittel beschaffen? Welche und wo? Wann benötige ich welche Unterstützung? Wann sind welche Entscheidungen fällig?

Alles ganz klassisches Projektmanagement.

Daneben sind in diesem Bereich noch alle Tools und Methoden angesiedelt, die mich bei der systematischen Realisierung unterstützen:

Zeitmanagement und Priorisierung, Kommunikation und Konfliktmanagement & Co.

Wobei wir hier nie vergessen dürfen:

A fool with a tool is still a fool!

Und noch ein schönes Bild in diesem Kontext:

Die Paralyse der Analyse...

Eine Sackgasse, in die vor allem wir strukturiert denkenden Zeitgenossen gerne geraten. Schon zu Beginn, aber genauso im Verlauf eines Vorhabens, kann es dazu kommen, dass wir auf Nummer Sicher gehen wollen. Keine Fehler machen und die richtigen Entscheidungen treffen wollen – und so analysieren wir die Lage. Und analysieren weiter und weiter und sind völlig blockiert, einfach eine frische und vielleicht auch mutige Entscheidung zu treffen.

Der Weg ans Ziel – Ziele/Meilensteine/Methoden – Wie mache ich es?

Hier ist der Bereich der Werkzeuge. Gute Methoden und eine gute Planung helfen, sind aber nicht alleine erfolgsentscheidend.

Die besten Tools und die intensivste Analyse werden uns nicht retten, wenn wir unsere anderen Hausaufgaben nicht gemacht haben. Dazu soll Ihnen MyMap eine Orientierung geben.

Marion Wandke-Portrait-2

Sie wünschen mehr Informationen zu MyMap?

Gerne! Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine Mail.

Telefon: 0711 – 57700647

____________________

____________________

[starbox]


?
E-Mail an kontakt@resilienzimpulse.de
?
0711 - 57700647
?